Ökumenisches Friedensgebet in der Markuskirche – freitags 18:00 bis 19:00 Uhr

“Lasst uns dem nachstreben, was zum Frieden dient und zur Erbauung untereinander.” Röm 14, 19

Wir sind eine Interessengruppe von insgesamt zehn Beterinnen und Beter, aus der katholischen St. Michaelsgemeinde, der baptistischen Gemeinde Kirche im Hof und der evangelischen Markuskirchengemeinde. Es soll sich keiner regelmäßig verpflichtet sehen, direkt dabei zu sein. Es ist von uns immer einer anwesend  und die Kirche ist von 18:00 bis 19:00 Uhr geöffnet, um auch Menschen mit hineinzunehmen, die gerade das Bedürfnis verspüren, das Gebet oder den sakralen Raum der Kirche zu besuchen.

Im Friedensgebet verbinden wir uns mit den uns nahen Menschen, aber auch mit denen, die uns fremd sind, uns aber bitten, für sie zu Gott zu beten. Wir verbinden uns mit den Betern in aller Welt, die wie wir, im Sinne der Friedessbotschaft Jesu, alles Unfrieden stiftende, Krankmachende und Zerstörende an Gottes weiser Schöpfung erkennen zu können, es aufzuzeigen, umzukehren und um Gottes Vergebung zu bitten. Wir beklagen vor Gott weltweite Ungerechtigkeiten, Gewalt und Unmenschlichkeit und bitten Gott um Abhilfe.                        

Wir zünden Kerzen an für Menschen aus unseren Gemeinden, womit wir Dank und Bitte für die persönlichen Schicksale hineinlegen. Als Gruppe erleben wir gegenseitige Stärkung und Vertrautheit und das Vertrauen darauf, dass Gott unsere Gebete hört. Oftmals erahnen wir, wie die Gebete im Altarraum in Bewegung geraten, und lauschen dem  in der Stille nach. Wir unterstützen die Donnerstagsgebete der katholischen Frauen, die für neue Strukturen in ihrer Kirche kämpfen, wie auf die Gleichwertigkeit aller getauften Frauen und Männer.  Viele unserer Geschwister, damals wie heute, vertrauten auf die Kraft des Gebetes, erfuhren Trost  und Zuversicht  – sie sind uns Vorbild.   

Unter 4-5 Kirchengemeinden ergänzen wir den Stadtkreis. Seit nunmehr dem 13. Dezember 2019 ist das Friedensgebet in unserer Kirche aktiviert. Für die Gruppe ist es schon zur Selbstverständlichkeit geworden. Während des Lockdowns waren wir gedanklich in unseren Wohnungen miteinander verbunden, wobei wir uns vorher über wichtige Gebetsanliegen informierten.

Wenn auch Sie Interesse an einem regelmäßig geführten Gebet haben, dann freuen wir uns auf Ihre spontane Teilnahme.

Ein Unbekannter sagte mal: „Christus hat keine Hände, nur unsere Hände, um seine Arbeit heute zu tun. Er hat keine Füße, nur unsere Füße, um Menschen auf seinen Weg zu führen. Christus hat keine Lippen, nur unsere Lippen, um Menschen von ihm zu erzählen. Christus  hat keine Hilfe, nur unsere Hilfe, um Menschen an seine Seite zu bringen“.

von Jutta Baumeister